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Update:  09.05.2017

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Wärmeleitung


Wärmeleitung

Wärmestrom bei isolierten Bauteilen

Wärmetechnische Begriffe

Die schwarz dargestellten Formelzeichen entsprechen der VDI 2055, die rot dargestellten der DIN EN 32241.

Wärmemenge – Q - ( J )

Die Wärmemenge ist die aufgrund einer Temperaturdifferenz übertrage Energiemenge.

Wärmestrom – Q - ( Φ ) - ( W )

Unter dem Wärmestrom versteht man die Wärmemenge, die in der Zeiteinheit t von einem Ort hoher Temperatur zu einem Ort niederer Temperatur fließt.

Wärmedurchlasskoeffizient – Λ – ( 1/R ) - Wand (W/(m²*K)) - Rohr (W/(m*K))

Der Wärmedurchlasskoeffizient gibt den Wärmestrom in W an, der durch 1 m² eines Bauteils übertragen wird, wenn der Temperaturunterschied zwischen den Oberflächen in Richtung des Wärmestroms 1 K beträgt.

Wärmedurchlasswiderstand – 1/Λ – ( R ) - Wand (m²*K/W) - Rohr (m*K/W)

Der Wärmedurchlasswiderstand ist der Kehrwert des Wärmedurchlasskoeffizienten.

Wärmedurchgangskoeffizient – k – ( U ) - Wand (W/(m²*K)) - Rohr (W/(m*K))

Der Wärmedurchgangskoeffizient gibt an, welcher Wärmestrom in W zwischen zwei Medien, die durch eine feste Schicht voneinander getrennt sind, übertragen wird, wenn die Temperaturdifferenz in Richtung des Wärmestroms 1 K beträgt.

Wärmedurchgangswiderstand – 1/k – ( 1/u ) - Wand (m²*K/W) - Rohr (m*K/W)

Der Wärmedurchgangswiderstand ist der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten.

Wärmeleitfähigkeit – λ - W/(m*K)

Die Wärmeleitfähigkeit ist bestimmt durch den Wärmestrom in W, der durch eine 1 m² große und 1 m dicke ebene Schicht eines Stoffes hindurchgeht, wenn die Temperaturdifferenz der Oberflächen in Richtung des Wärmestroms 1 K beträgt.

Wärmeübergangskoeffizient – α – ( h ) - ( W/(m²*K) )

Der Wärmeübergangskoeffizient gibt an, welcher Wärmestrom in W auf 1 m² Fläche zwischen einer Oberfläche und dem umgebenden Medium übertragen wird, wenn die Temperaturdifferenz in Richtung des Wärmestroms 1 K beträgt.

Wärmeübergangswiderstand – 1/α – ( 1/h ) - ( m²*K/W )

Der Wärmeübergangswiderstand ist der Kehrwert des Wärmeübergangskoeffizienten.

Spezifische Wärmekapazität cp – ( J/(Kg*K) )

Die spezifische Wärmekapazität gibt die Wärmemenge an, die erforderlich ist, um die Temperatur eines Stoffes um 1 K zu erhöhen.

Wärmestromdichte – q - Wand (W/m²) - Rohr (W/m)

Die Wärmestromdichte beschreibt den Wärmeverlust eines Bauteils, bezogen auf 1 m² Fläche, bei einem gegebenen Temperaturunterschied.

Wärmeleitung

Als Wärmeleitung bezeichnet man den Wärmetransport innerhalb einer Wand.

Wärmedurchgang

Als Wärmedurchgang bezeichnet man den Wärmetransport zwischen zwei Fluiden, die durch eine Wand getrennt sind.

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Ebene Wand

Wärmestrom ebene Wand

Wärmestrom in der Wand
Wand
Q W = Gesamtwärmestrom (W)
q W = Wärmestrom bezogen auf 1 m² Fläche (W/m²)
A   = Fläche (m²)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
k W = Wärmedurchgangangskoeffizient (W/(m²*K)) Kehrwert von 1/k W
Q W = Gesamtwärmestrom (W)
q W = Wärmestrom bezogen auf 1 m² Fläche (W/m²)
A   = Fläche (m²)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
k W = Wärmedurchgangangskoeffizient (W/(m²*K)) Kehrwert von 1/k W

Wärmedurchgangswiderstand ebene Wand

Wärmedurchgangswiderstand ebene Wand
Wand
1/k W = Wärmedurchgangswiderstand ebene Wand (m²*K/W)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
1/Λ W = Wärmedurchlasswiderstand (m²*K/W)
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
1/k W = Wärmedurchgangswiderstand ebene Wand (m²*K/W)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
1/Λ W = Wärmedurchlasswiderstand (m²*K/W)
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))

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Wärmedurchgangskoeffizient ebene Wand mit parallel zum Wärmestrom angeordneten Einzelschichten

Wärmedurchgangskoeffizient ebene Wand
Wand
k W = Wärmedurchgangskoeffizient (W/(m²*K))
k n = Wärmedurchgangskoeffizient einer Schicht (W/(m²*K))
A n = Fläche Einzelschicht (m²)
A   = Gesamtfläche (m²)
n   = max. Anzahl Schichten
k W = Wärmedurchgangskoeffizient (W/(m²*K))
k n = Wärmedurchgangskoeffizient einer Schicht (W/(m²*K))
A n = Fläche Einzelschicht (m²)
A   = Gesamtfläche (m²)
n   = max. Anzahl Schichten

Wärmedurchlasswiderstand ebene Wand

Wärmedurchlasswiderstand Wand
1/Λ W = Wärmedurchlasswiderstand (m²*K/W) 
s n = Dicke der Schicht (m)
λ n = Wärmeleitfähigkeit der Schicht (W/(m* K))
n   = max. Anzahl Isolierschichten
1/Λ W = Wärmedurchlasswiderstand (m²*K/W) 
s n = Dicke der Schicht (m)
λ n = Wärmeleitfähigkeit der Schicht (W/(m* K))
n   = max. Anzahl Isolierschichten


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Rohrleitung

Wärmestrom Rohrleitung

Wärmestrom Rohrleitung
Gesamtwärmestrom mehrschichtiges Rohr
Wärmestrom Rohrleitung
Rohr
Q R = Gesamt­wärmestrom (W)
q R = Wärmestrom bezogen auf 1 m Rohrleitung (W/m)
L   = Rohrlänge (m)
ϑ M = Medium­temperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
k R = Wärme­durchgangangs­koeffizient (W/(m*K))
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
d i = Innendurchmesser des Mediumrohrs (m)
d a = Außendurchmesser der äußersten Schicht(m)
λ n = Wärmeleitfähigkeit der Schicht n (W/(m* K))
d a,n = Außendurchmesser der Schicht n (m)
d i,n = Innendurchmesser der Schicht n (m)

Wärmedurchgangswiderstand Rohrleitung

Wärmedurchgangswiderstand Rohr

Rohr
1/k R = Wärmedurchgangswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand (m*K/W)
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
d a = Außendurchmesser (m)
d i = Innendurchmesser (m)
1/k R = Wärmedurchgangswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand (m*K/W)
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
d a = Außendurchmesser (m)
d i = Innendurchmesser (m)
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Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung

Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
d a,n = Außendurchmesser der Schicht (m)
d i,n = Innendurchmesser der Schicht (m))
λ n = Wärmeleitfähigkeit der Schicht (W/(m* K))
n   = max. Anzahl Isolierschichten

Berechnungsprogramm für eine mehrschichtige isolierte Rohrleitung

Rohrisolierung

Für eine mehrschichtige isolierte Rohrleitung werden der Wärmestrom und der radiale Temperaturverlauf berechnet. Für die handelsüblichen Isoliermaterialien wird der Wärmeleitkoeffizient in Abhängigkeit von der Mitteltemperatur vom Programm ermittelt. Ebenfalls kann auch der Wärmeleitkoeffizient direkt eingegeben werden (Auswahlfeld "Eingabewert"). Der Wärmeübergangskoeffizient wird in Anlehnung an VDI 2055 und EN ISO 12241 mit den Näherungsformeln berechnet.


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Rechteckiger Kanal

Wärmestrom rechteckiger Kanal

Wärmestrom rechteckiger Kanal
Q K = Gesamtwärmestrom (W)
q K = Wärmestrom bezogen auf 1 m Kanal (W/m)
L   = Kanallänge (m)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
k K = Wärmedurchgangangskoeffizient (W/(m*K)) Kehrwert von 1/k K
Q K = Gesamtwärmestrom (W)
q K = Wärmestrom bezogen auf 1 m Kanal (W/m)
L   = Kanallänge (m)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
k K = Wärmedurchgangangskoeffizient (W/(m*K)) Kehrwert von 1/k K

Wärmedurchgangswiderstand rechteckiger Kanal

Wärmedurchgangswiderstand Kanal

Kanal
Kanal
1/k K = Wärmedurchgangswiderstand Kanal (m*K/W)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
1/Λ K = Wärmedurchlasswiderstand (m*K/W)
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
U i = Kanalumfang innen (m)
U a = Kanalumfang außen (m)
1/k K = Wärmedurchgangswiderstand Kanal (m*K/W)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
1/Λ K = Wärmedurchlasswiderstand (m*K/W)
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
U i = Kanalumfang innen (m)
U a = Kanalumfang außen (m)

Wärmedurchlasswiderstand rechteckiger Kanal

Wärmedurchlasswiderstand rechteckiger Kanal
1/Λ K = Wärmedurchlasswiderstand Kanal (m*K/W)
s   = Isolierdicke (m)
λ   = Wärmeleitfähigkeit Isolierung (W/(m* K))
U i = Kanalumfang innen (m)
U a = Kanalumfang außen (m)
1/Λ K = Wärmedurchlasswiderstand Kanal (m*K/W)
s   = Isolierdicke (m)
λ   = Wärmeleitfähigkeit Isolierung (W/(m* K))
U i = Kanalumfang innen (m)
U a = Kanalumfang außen (m)


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Temperaturen an der Oberfläche

Temperaturen an den Oberflächen einer ebenen Wand

Temperaturen Wand
Wand
ϑ a = Temperatur außen (°C)
ϑ i = Temperatur innen (°C)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
k W = Wärmedurchgangskoeffizient (W/(m²*K)) Kehrwert von 1/k W
ϑ a = Temperatur außen (°C)
ϑ i = Temperatur innen (°C)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
k W = Wärmedurchgangskoeffizient (W/(m²*K)) Kehrwert von 1/k W

Temperaturen an den Oberflächen einer Rohrleitung

Temperaturen Rohr
Rohr
ϑ a = Temperatur außen (°C)
ϑ i = Temperatur innen (°C)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
d i = Rohrinnendurchmesser (m)
d a = Rohraußendurchmesser (m)
k R = Wärmedurchgangskoeffizient (W/(m*K)) Kehrwert von 1/k R
ϑ a = Temperatur außen (°C)
ϑ i = Temperatur innen (°C)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
α i = Wärmeübergangskoeffizient innen (W/(m²*K))
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
d i = Rohrinnendurchmesser (m)
d a = Rohraußendurchmesser (m)
k R = Wärmedurchgangskoeffizient (W/(m*K)) Kehrwert von 1/k R
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Temperaturen an den Schichtgrenzen

Zur Berechnung der Temperatur an einer beliebigen Schichtgrenze (Index p) ist der Wärmedurchlasswiderstand zwischen der Stelle p und der äußeren Oberfläche 1/Λ p zu berechnen.

Temperaturen an den Schichtgrenzen einer ebenen Wand

Temperaturen Wand
Wand
ϑ p = Temperatur Schichtgrenze p (°C)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
1/Λ W,p = Wärme­durchlass­widerstand von der Außenwand bis Schichtgrenze p (m²*K/W)
α a = Wärme­übergangs­koeffizient außen (W/(m²*K))
k W = gesamt Wärme­durchgangs­koeffizient Wand (W/(m²*K)) Kehrwert von 1/k W
ϑ p = Temperatur Schichtgrenze p (°C)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
1/Λ W,p = Wärme­durchlass­widerstand von der Außenwand bis Schichtgrenze p (m²*K/W)
α a = Wärme­übergangs­koeffizient außen (W/(m²*K))
k W = gesamt Wärme­durchgangs­koeffizient Wand (W/(m²*K)) Kehrwert von 1/k W

Temperaturen an den Schichtgrenzen einer Rohrleitung

Temperatur Rohr
Rohr
ϑ p = Temperatur Schichtgrenze p (°C)
ϑ M = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
1/Λ R,p = Wärmedurchlasswiderstand vom Außendurchmesser bis Schichtgrenze p (m*K/W)
α a = Wärmeübergangskoeffizient außen (W/(m²*K))
k R = gesamt Wärmedurchgangskoeffizient Rohr (W/(m*K)) Kehrwert von 1/k R
d a = Außendurchmesser Rohrleitung (m)


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Berücksichtigung der Rohraufhängung und des Praxiszuschlags

Der Wärmedurchlasswiderstand wird mit einem Zuschlagsfaktor für Rohraufhängungen und den Praxiszuschlag beaufschlagt.
Zuschlagsfaktor für Rohraufhängung:
Rohrleitung im Raum : Za=0,15
Rohrleitung im Freien : Za=0,25

Zuschlagsfaktor
1/Λ R = Wärme­durchlass­widerstand (m*K/W)
d a = Außen­durchmesser (m)
d i = Innen­durchmesser (m)
λ   = Wärme­leit­fähigkeit (W/(m* K))
Z a = Zuschlagsfaktor Rohraufhängung (-)
Z p = Zuschlagsfaktor Praxiszuschlag (%)
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Wärmeübergang

Die Wärme, die durch die Temperaturdifferenz zwischen Körperoberfläche und einem umgebenden flüssigen oder gasförmigen Medium übertragen wird, errechnet sich mit Hilfe des Wärmeübergangskoeffizienten α .

Tabellenwerte für Wärmeübergangskoeffizienten:
- Wärmeübergangskoeffizienten Gase
- Wärmeübergangskoeffizienten Flüssigkeiten

Bei freier Konvektion ist der Wärmeübergangskoeffizient in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz zwischen Oberflächen- und Lufttemperatur zu ermitteln. Die Temperaturdifferenz ist entweder bekannt, oder sie muss geschätzt und anschließend iterativ berechnet werden.

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Erdverlegte Rohrleitung

Wärmestrom erdverlegte Rohrleitung bei isothermer Temperaturverteilung

Gesamtwärmestrom
Wärmestrom erdverlegte Rohrleitung
Wärmestrom bezogen auf 1 m
Wärmestrom erdverlegte Rohrleitung
Erd-Rohr
Q R,E = Gesamtwärmestrom (W)
q R,E = Wärmestrom bezogen auf 1 m Rohrlänge (W/m)
L   = Rohrlänge (m)
ϑ i = Mediumtemperatur (°C)
ϑ EO = Temperatur Erdoberfläche (°C)
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
Q R,E = Gesamtwärmestrom (W)
q R,E = Wärmestrom bezogen auf 1 m Rohrlänge (W/m)
L   = Rohrlänge (m)
ϑ i = Mediumtemperatur (°C)
ϑ EO = Temperatur Erdoberfläche (°C)
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)

Wärmedurchlasswiderstand Erdreich

Wärmedurchlasswiderstand Erdreich
Bei s E /d i > 2 gilt vereinfacht
Wärmedurchlasswiderstand Erdreich
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
λ E = Wärmeleitfähigkeit Erdreich (W/(m* K))
S E = Verlegungstiefe Rohrleitung (m)
d i = Innendurchmesser Rohrleitung (m)
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
λ E = Wärmeleitfähigkeit Erdreich (W/(m* K))
S E = Verlegungstiefe Rohrleitung (m)
d i = Innendurchmesser Rohrleitung (m)

Wärmeleitfähigkeit von Erdreich

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Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung

Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
d a,n = Außendurchmesser der Schicht (m)
d i,n = Innendurchmesser der Schicht (m))
λ n = Wärmeleitfähigkeit der Schicht (W/(m* K))
n   = max. Anzahl Isolierschichten

Wärmeleitfähigkeit von Isoliermaterial

Wärmestrom erdverlegte Rohrleitung bei Berücksichtigung ungleicher Temperaturverteilung

Die bisher angenommene gleichmäßige Temperaturverteilung wird sich nicht einstellen, da oberhalb der Rohrleitung eine höhere Temperatur herrschen wird, als im Erdreich. Zur Abschätzung dieser Temperaturerhöhung wird unten aufgeführte Gleichung angesetzt. Zur Berücksichtigung des Wärmeübergangskoeffizienten zwischen Luft und Erdoberfläche wird mit einem äquivalenten Wärmedurchlasswiderstand gerechnet. Die tatsächliche Verlegungstiefe wird durch die fiktive Verlegungstiefe s'E ersetzt.

Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung
fiktive Verlegungstiefe
Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung
ϑ i = Mediumtemperatur (°C)
ϑ EO = Temperatur Erdoberfläche (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
Λ' E = fiktiver Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
s E = Verlegungstiefe (m)
s' E = fiktive Verlegungstiefe (m)
λ E = Wärmeleitfähigkeit Erdreich (W/(m* K))
α   = Wärmeübergangskoeffizient Erdreich zu Luft (W/(m²*K))
ϑ i = Mediumtemperatur (°C)
ϑ EO = Temperatur Erdoberfläche (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
Λ' E = fiktiver Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
s E = Verlegungstiefe (m)
s' E = fiktive Verlegungstiefe (m)
λ E = Wärmeleitfähigkeit Erdreich (W/(m* K))
α   = Wärmeübergangskoeffizient Erdreich zu Luft (W/(m²*K))

Wärmeübergangskoeffizient vom Erdreich zur Luft

Temperatur an der Erdoberfläche

Mit obiger Gleichung kann die Temperatur an der Erdoberfläche abgeschätzt werden.

Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
ϑ EO = Temperatur Erdoberfläche (°C)
ϑ i = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
Λ' E = fiktiver Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
ϑ EO = Temperatur Erdoberfläche (°C)
ϑ i = Mediumtemperatur (°C)
ϑ L = Lufttemperatur (°C)
1/Λ R = Wärmedurchlasswiderstand Rohrleitung (m*K/W)
1/Λ E = Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
Λ' E = fiktiver Wärmedurchlasswiderstand Erdreich (m*K/W)
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Axialer Temperaturverlauf

Axialer Temperaturverlauf des Mediums in einer Rohrleitung [1]

Der Wärmedurchgangskoeffizient für die Isolierte Rohrleitung kann mit dem Programm Berechnung einer isolierten Rohrleitung" ermittelt werden. Die Stoffwerte für das Medium sind auf die Medium Mitteltemperatur zu beziehen.

Axialer Temperaturverlauf
Rohr
t MA = Medium Anfangstemperatur (°C)
t ME = Medium Endtemperatur (°C)
t Luft = Temperatur Umgebungsluft (°C)
Δt   = Temperaturdifferenz (°C)
t m = Medium Mitteltemperatur (°C)
L   = Rohrlänge (m)
k R = Wärmedurchgangskoeffizient der isolierten Rohrleitung (W/(m*K))
m M = Massenstrom des Mediums (kg/s)
c p,m = spez. Wärmekapazität Medium (J/(kg*K))
V M = Volumenstrom des Mediums (m³/s)
ρ M = Dichte des Mediums (kg/m³)
t MA = Medium Anfangstemperatur (°C)
t ME = Medium Endtemperatur (°C)
t Luft = Temperatur Umgebungsluft (°C)
Δt   = Temperaturdifferenz (°C)
t m = Medium Mitteltemperatur (°C)
L   = Rohrlänge (m)
k R = Wärmedurchgangskoeffizient der isolierten Rohrleitung (W/(m*K))
m M = Massenstrom des Mediums (kg/s)
c p,m = spez. Wärmekapazität Medium (J/(kg*K))
V M = Volumenstrom des Mediums (m³/s)
ρ M = Dichte des Mediums (kg/m³)

[1] VDI 2055 Ausg. 1994 - Wärme- und Kälteschutz für betriebs- und haustechnische Anlagen

Berechnungsprogramm - Axialer Temperaturverlauf in einer Rohrleitung

Icon

Berechnung des axialen Temperaturverlaufs eines Mediums in einer isolierten Rohrleitung. Für die Berechnung wird der Wärmedurchgangskoeffizient der isolierten Rohrleitung benötigt. Dieser kann mit dem Berechnungsprogramm Berechnung einer isolierten Rohrleitung" ermittelt werden.
Die Stoffwerte für das Medium sind auf die Medium Mitteltemperatur zu beziehen.



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